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Die Vergangenheit ist nicht zu Ende

Seit über zehn Jahren widmet sich der Otto-Pankok-Verein Gildehaus dem tiefgründigen Wirken des mit künstlerischem Appell protestierenden Malers und Grafikers Otto Pankok (1893 – 1966).

Die Lebensabschnitte von einem in Deutschland vielbeachteten Künstler sind geprägt von den Kriegswirren mit Arbeitsverbot und Vernichtung von großformatigen Kohlezeichnungen und Holzschnitten, der Berufung an die Kunstakademie in Düsseldorf sowie von Ausstellungen im In- und Ausland.


Kunstkennern und Experten unbekannt ist jedoch ein Abschnitt im Leben des Otto Pankok: Die Teilnahme an der Biennale im Deutschen Pavillon 1958 in Venedig. Otto Pankok war auf der 29. Biennale in Venedig mit zwei Holzschnitten „Christus mit der Dornenkrone“ und „Maria und Johannes am Kreuz“ vertreten. In dem ab Mitte Oktober 2008 geplanten Ausstellungsprojekt soll auf die Biennalebeiträge aller beteiligten Künstler zurückgeblickt werden. Nach einjähriger Recherche ist es dem Verein Otto-Pankok-Gildehaus in Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Kultur des Landkreises Grafschaft Bentheim gelungen, etwa 30 Originalarbeiten aus deutschen Museen und Galerien der 1958 vertretenen Künstler wie Emil Schumacher, Karl Schmidt-Rottluff, Otto Hajek und Otto Pankoks Freund Werner Gilles zusammenzutragen (Künstlerbiographien hier). Für die Auswahl der deutschen Beiträge für die Schau in Venedig 1958 zeigte sich der Kurator Eberhard Hanfstaengl verantwortlich. Seinerzeit wie heute weist die Ausstellung eine große stilistische Spannweite auf. Neben abstrakter Kunst werden zahlreiche Werke mit christlich-religiöser Thematik, großformatige Teppiche, kleine Bronzen und Holzschnitte ebenso wie Aquarelle und Druckgrafiken gezeigt.

Die Eröffnung fand am Freitag, dem 17.10.2008, um 19.00 Uhr im evang.-ref. Gemeindehaus in Gildehaus statt. Anschließend ging es zum Besuch der Ausstellung ins Otto-Pankok-Museum. Festredner bei der Eröffnung war Dr. Gerhard Ribbrock, Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr.

Nach langwierigen Bemühungen konnte mit den Leihgebern vereinbart werden, dass die Aus-
stellung bis in den März 2009 verlängert werden konnte. Für dies Entgegenkommen dankt das Museum allen.

Bild von der Vorbereitung