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Otto Pankok – Stationen einer Flucht

Ochsen (Eifel)

Die in unserer beeindruckenden Ausstellung gezeigten Werke von Otto Pankok entstanden an verschiedenen Orten, an die er sich unter dem Druck der nationalsozialistischen Verfolgungen zurückgezogen hatte.

Unsere Besucher hatten die Möglichkeit, sich über die geheimen Aufenthalte Pankoks, über seine Fluchtpläne und sein „Untertauchen“ zu informieren und Bilder anzuschauen, die er oft unter starkem politischen Druck an den „Stationen seiner Flucht“ gemalt hat.

Stationen seiner Flucht – das waren die Orte:

Gildehaus (1936), wohin er sich zurückzog, als seine Passion erschien, die den Unwillen der Nationalsozialisten erregte,

Tessin

Törwang in Oberbayern, das er 1937 aufsuchte, als seine Bilder in der Ausstellung „entartete Kunst“ gezeigt wurden,

Bokeloh (1938-1941) wo er zuerst allein, dann mit seiner Familie wohnte, um dem zunehmenden politischen Druck zu entgehen,

der Tessin (Schweiz), wohin er 1939 einen erfolglosen Fluchtversuch wagte, und

die Dörfer Iversheim und Pesch in der Eifel, in denen er mit seiner Familie von 1941 bis zum Kriegsende lebte, um sich vor der zunehmenden Bombardierung seiner Heimatstadt Düsseldorf zu schützen.

Kirche in Bokeloh

Die Ausstellung wurde am 9.2.2003 eröffnet und lief bis Ende Mai 2003 im Otto-Pankok-Museum in Gildehaus.

Bei der Eröffnung hielt die Kunsthistorikerin Frau Daniele Schmidt einen interessanten Einführungsvortrag, und außerdem berichtete Frau Eva Pankok anschließend über ihre Erlebnisse in der Eifel gegen Kriegsende.