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Max Liebermann trifft Otto Pankok


Perspektiven – Horizonte – Entdeckungen

„Sie sind ja meschugge.“ Mit diesen Worten – so berichtet Otto Pankok im Rückblick – habe Max Liebermann eine Diskussion mit dem jungen, ratsuchenden Pankok im Berlin der zwanziger Jahre beendet. Der Maler Max Liebermann (1847 – 1935) war in der Weimarer Zeit Präsident der Berliner Akademie der Künste und hatte u.a. dafür gesorgt, dass Heinrich Zille und Otto Dix, ein Freund Pankoks, in die Akademie aufgenommen wurden.

Vertreter des deutschen Impressionismus und in der europäischen Kunstwelt anerkannt, wusste sich Liebermann vielfältig für eine liberale Kulturlandschaft erst in Preußen und dann in Deutschland einzusetzen. Ab 1933 wurde er isoliert und zog sich in sein Haus am Wannsee zurück, zu dem nur noch wenige zu Besuch kamen, u.a. die Grafikerin Käthe Kollwitz.

Im Werk Liebermanns spielen seine Erfahrungen in den Niederlanden, die zusammen arbeitenden Menschen wie auch die sich am Strand vergnügenden Menschen ebenso eine Rolle, wie sein Blick für die Natur und auf den Menschen als geselliges, das Spiel suchende Wesen.

Das Otto Pankok Museum stellt nun bis Mitte April im Hauptraum rund 50 kleine Druckgrafiken Liebermanns zu diesen Themen aus. Wer Liebermanns große Gemälde kennt, wird hier liebevoll gestaltet kleine Gegenentwürfe dazu finden. Einige Radierungen Otto Pankoks aus dieser Zeit treten damit in einen Dialog – in dem beide Künstler zutiefst humane Vorstellungen gestalten.

In den anderen Räumen des Museum gibt es einen Rückblick auf die nun 20jährige Ausstellungsgeschichte mit jeweils einigen Werken von Otto Dix, Käthe Kollwitz, Ernst Barlach und vielen anderen Weggenossen und Schülern Pankoks. Diese Vielfalt folgt immer der Frage: Was ist der Mensch? Welche Aufgaben hat der Einzelne, dem Nächsten, der Gesellschaft gegenüber, was treibt ihn an? Der Otto Pankok Verein hofft mit dieser Bandbreite indirekt auch einen Beitrag liefern zu können zu den Aufgaben unserer heutigen Gesellschaft.



Max Liebermann







 


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- Otto Pankok und Horst Janssen


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Otto und Eva Pankok
- "Im Licht des Südens"


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