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Albert Schiestl-Arding

Albert Schiestl-Arding - Das Malen, die Leidenschaft seines Lebens: „Wenn ich keine Farben mehr habe, male ich mit Dreck, aber malen muss ich“.

Das Otto-Pankok-Museum-Gildehaus widmet im Herbst dem Worpsweder Maler Albert Schiestl-Arding eine Ausstellung. Seine Bilder in leuchtenden Farben, die dem Expressiven Realismus zuzuordnen sind, zeigen Stillleben, Porträts und Landschaften. Daneben werden thematisch passende Kohlezeichnungen von Otto Pankok zu sehen sein. Eine Ausstellung der farblichen Kontraste, die dadurch ihren besonderen Reiz erhält.

Albert Schiestl (der später seinen Namen mit Arding ergänzte, um künstlerisch unverwechselbar zu sein) wurde 1883 in Erding/Obb. geboren. Er besuchte als junger Mann mehrere Jahre die Akademie der Bildenden Künste in München und kam 1906 nach Bremen. Durch seine Frau lernte er während des Ersten Weltkriegs Worpswede kennen. Hier lebte er mit einigen Unterbrechungen mit seiner ersten und ab 1926 mit seiner zweiten Familie bis zu seinem Tod 1937.

Der Künstler, dessen gesamtes Werk im Jahre 1923 bei einen Brand im Worpsweder Brunnenhof vernichtet wurde, ließ sich trotz Entbehrungen, Krankheiten und persönlichen Krisen nicht beirren. Das Malen war seine Passion, im entstehenden Bild den Augenblick festzuhalten sein Anspruch. Es bleibt ein Werk, das weit über die kleine norddeutsche Künstlerkolonie hinausstrahlt.

Laufzeit bis Ende Januar 2008