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Meine Hände können nicht stille sein

Nach der viel beachteten Persy-Ausstellung zeigte das Gildehauser Museum ab März 2010 Bilder von Armin Mueller-Stahl, dem international bedeutenden Schauspieler.

Armin Mueller-Stahl (Jahrgang 1930) gehört ohne Zweifel zu den klassischen künstlerischen Mehrfachbegabungen der deutschen Kultergeschichte, wie Hermann Hesse, Ernst Barlach oder Günter Grass. Er sagt von sich selbst: “Das Malen, Schreiben, Musizieren und die Schauspielerei gehören für mich zusammen.”

Unter dem Titel “Meine Hände können nicht stille sein” wurde ein breites Spektrum aus seinem bildnerischen Schaffen gezeigt: Portraits bekannter Persönlichkeiten aus der Geschichte, dem show business (z.B. John Lennon) oder Filmgeschäft, seine treffsicheren und spontanen Überzeichnungen auf Drehbuchseiten seines Buddenbrook-Films und seine Zyklusbilder zu Goethes Urfaust. Venice Beach in Kalifornien inspierte ihn zu nicht “alltäglichen Alltagsszenen”, zu Bildern von Reichtum und gescheiterten Existenzen und dem “pulsierenden Strom der Groß-Stadtnomaden”.

In seiner Eröffnungsansprache sagte Ulrich Oettel, der Vorsitzende unseres Museums, dass diese Ausstellung eine Brücke schlägt von Gildehaus in eine zum Teil gebrochene Geschichte unseres Landes und nach Hollywood. Er spielte damit auf Mueller-Stahls Herkunft aus der DDR und seinen heutigen Wohnsitz in Kalifornien an.

Die Ausstellung war bis zum 30. Mai 2010 zu sehen.