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A. Paul Weber

Selbst
Unterschrift

Kunstkritiker störten sich daran, dass Weber von modischen Strömungen unberührt blieb und so arbeitete, dass man die Aussagen seiner Bilder ohne Experten verstehen konnte.

Die Bandbreite reicht von der lockeren Skizze, die das Darzustellende mit wenigen sicheren Strichen in seinen wesentlichen Formen erfasst, bis hin zum "altmeisterlich" ausgearbeiteten, großformatigen Blatt mit vielen Details.

Der Kauz

Er behandelte seine Graphiken mehr als Botschaften denn als Kunstwerke. Deshalb werden die Werke Webers ihre Gültigkeit behalten und immer neue Freunde finden.

Daher und aufgrund der Affinität seiner Werke zu denen Pankoks, haben wir uns sehr gefreut, diese Ausstellung in unserem Museum zeigen zu dürfen.


Webers bewegtes Leben

Am 1. November 1893 wurde Andreas Paul Weber als Sohn eines Eisenbahnassistenten in Arnstadt (Thüringen) geboren.

Das Gerücht (1943/1953)
Am 2. Juli 1937 wurde A. Paul Weber wegen seiner Kontakte zum Widerstandskreis und seiner Arbeit gegen die Nazis verhaftet und bis zum 15. Dezember im KZ Hamburg-Fuhlsbüttel, in Berlin und Nürnberg gefangen gehalten.

Am 9. November 1980 verstarb der Künstler 87jährig. Webers Gesamtwerk umfasst über 3000 Lithographien, Hunderte von Holzschnitten, über 200 Ölbilder, eine unübersehbare Zahl gebrauchsgraphischer Arbeiten und Skizzen sowie einige tausend Handzeichnungen.


Zwischen den Stühlen


"Zwischen den Stühlen"


.Die Lithographie rechts, gleichzeitig das Titelbild unserer Ausstellung: Eine Zeichnung, die die Nachkriegssituation zeigt: Alle Stühle (die Parteien) sind unbequem und brüchig, der Narr (Weber selbst) sitzt am bequemsten dazwischen.

Diese Ausstellung lief vom 18. November 2001bis zum Frühjahr 2002 im Otto-Pankok-Museum.

Wir bedanken uns bei der Paul-Weber-Stiftung.