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Verfemt, vergessen, wiederentdeckt –
Mit Gert Wollheim (1894-1974) stellen wir einen Künstler vor, der in seiner Jugend eng mit Otto Pankok befreundet war. Sie lebten und arbeiteten zusammen, zuerst in Remels/Ostfriesland
(1919) und anschließend in Düsseldorf. Dann trennten sich ihre
Wege, geografisch und künstlerisch. Wollheim ging 1925 nach Berlin
und wurde zu einem gefragten Maler der Berliner Gesellschaft. 1933 musste
er Deutschland wegen seiner jüdischen Herkunft verlassen. Er floh
nach Paris und, als der Krieg ausbrach, nach Südfrankreich, wo er
sich versteckt hielt und nur knapp dem Tod entkam. “Phantast und Rebell”, so wurde Wollheim
einmal genannt, dessen Werk zwischen Realismus, Expressionismus und Surrealismus
steht. Der von den Nazis verfemt Künstler Die Gildehauser Ausstellung zeigt einen großen Überblick über die verschiedenen Lebensstufen des Malers. Ergänzt wird die Ausstellung mit Arbeiten Pankoks aus der gemeinsamen Zeit mit Wollheim. Zur Eröffnung am 6.11.2005 gab Dr. Stephan von Wiese (Museum Kunstpalast Düsseldorf) eine Einführung in die Ausstellung und Frau Jutta Osterhof (Berlin) sprach über „Gert Wollheim in meiner Erinnerung“. Die Ausstellung ist noch bis zum Ostersonntag, dem 16.4.2006, zu sehen.
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