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Otto Pankok – Zigeunerbilder
Am 11.2.2005 wurde die aktuelle Ausstellung „Otto
Pankok – Zigeunerbilder“ eröffnet. Den vielbeachteten
Festvortrag hielt Gerhard Naber, Sprecher vom Forum Juden – Christen
im Kloster Frenswegen, zum Thema: „Früher Zigeuner –
heute Sinti und Roma. Über das Schicksal einer Minderheit.“
Anschließend erzählte Eva Pankok über ihren Vater und
sein Leben mit den Zigeunern. Kathrin Saks (Geige) und Karl Heinz Davin
(Klavier) umrahmten die Veranstaltung mit Zigeunerweisen.
Vor dem Krieg - nach dem Krieg
Besonders gern beschäftigte Pankok sich mit den Zigeunerkindern,
die er beim Spielen draußen oder in ihren ärmlichen Hütten
beobachtete. Der freche Raklo, die schöne Ringela oder der „Strubbelkopf“
Ehra regten Pankok zu vielen Zeichnungen, zu Holzschnitten und Plastiken
an und nehmen daher im Gesamtwerk des Künstlers eine dominierende
Position ein. Pankoks Kinderbilder, in denen er liebevoll das Treiben
der Jungen und Mädchen in ihrer engen, armseligen Umgebung beschreibt,
sind in zahlreichen Variationen in der Gildehauser Ausstellung zu sehen.
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