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Ins Licht gesetzt: Elisabeth zu Bentheim Nach längerer Vorbereitungszeit konnte der Otto-Pankok-Gildehaus Verein eine Ausstellung präsentieren, die sich mit der Landschaftsmalerin Elisabeth zu Bentheim (s. Bild) befasst. Am 06. Mai 2006 war es soweit: In Anwesenheit vieler Mitglieder der fürstlichen Familie wurde die Ausstellung "Ins Licht gesetzt, die Malerin Elisabeth zu Bentheim" eröffnet. Die Ausstellung war bis zum 03.09.2006 zu sehen. Eine Verlängerung war wegen wichtigen, anstehenden Umbauarbeiten leider nicht möglich.
Damit wurde eine Künstlerin wiederentdeckt, die bislang von der Öffentlichkeit kaum beachtet wurde und deren Werke seit fast 50 Jahren unergründlicherweise nicht ausgestellt wurden. Elisabeth zu Bentheim wurde 1886 im Schloß Bentheim geboren, sie lebte in Bentheim, lange Zeit in Berlin, in Münster und vor allem in Burgsteinfurt, wo sie 1959 starb. Sie hinterlässt ein großes Lebenswerk, das neben Bildern, die auf ihren zahlreichen Reisen in südliche Länder entstanden, auch viele Ansichten heimischer Motive enthält: Das Schloß Bentheim, die Steinbrüche, eine Szene im alten Nordhorner Hafen, Impressionen aus dem Bentheimer Wald oder aus dem Gildehauser Venn. Dazu kommen Gemälde aus Burgsteinfurt und aus Münster. In ihrem Malstil mit einem Blick für Dunkel- und Helleffekte erinnert sie an die Worpsweder Maler. Es sind hauptsächlich vor der Natur gemalte Landschaften, die auch ihre Liebe zu ihrer niederdeutschen Heimat erkennen lassen. Die Ausstellung mit den Bildern von Elisabeth zu
Bentheim war ein voller Erfolg. Bis zum letzten Tag war sie ein wahrer
Publikumsmagnet. Während der Laufzeit meldeten sich viele, die weitere
Werke dieser Malerin besitzen und die sie gern unserem Museum für
die Ausstellung überlassen hätten. Zusammen mit Prinz Oskar
zu Bentheim möchten wir einen Bestandskatalog anlegen und vielleicht
später einmal ein Gesamtwerksverzeichnis herausgeben, wonach schon
während der Ausstellung viele Besucher gefragt hatten. Auch besteht
der Plan, irgendwann eine zweite Ausstellung zu organisieren und dann
eine noch umfangreichere Bildkollektion zu zeigen. |
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