Aktuelle Ausstellung: Aufbruch, Umbruch, Neuanfang

25 Jahre OPM (Teil II der Ausstellung ab Ende November 2021)

Max Liebermann geht, Max Ernst kommt

Otto Pankok Museum gestaltet um

Im Rahmen des Ausstellungsreigens zum 25 jährigen Jubiläum des Otto Pankok Museums werden nun zwei Ausstellungssegmente neu gestaltet. Im Hauptraum des Museums werden bis Sonntag, den 21.November 2021, noch die kleinen Meisterwerke des deutschen Impressionisten Max Liebermann gezeigt. Dem folgt ab Mittwoch, dem 24. November, nun ein Einblick in das immense Schaffen von Max Ernst (1891 – 1976). Dieser Weltbürger deutscher Herkunft machte den permanenten kreativen Neuanfang zu seinem Markenzeichen und vorortete sich dabei in DADA und dem Surrealismus.

Im mittleren Raum beschäftigt sich dann Otto Pankok kreativ mit den Kreaturen – Tierbilder aus fünf Jahrzehnten zeigen die Naturzugewandtheit des Künstlers, der in jungen Jahren die Bekanntschaft mit Max Ernst machte.

Damit entwickelt das Museum zwei neue Aspekte zu dem Motto, dass über dem gesamten Ausstellungsgeschehen bis März 2022 steht: „Aufbruch-Umbruch-Neuanfang“.

Die Lithographien von Otto Dix, einem weiteren Weggefährten von Otto Pankok, sind weiterhin im grünen Raum zu sehen. Ebenso die Verweise auf die Grafschafter Dichterin Erika Lichte.

Weitere Neugestaltungen der Ausstellungsräume werden folgen.

Aufbruch, Umbruch, Neuanfang (Der Start Oktober 2021)

Mit unserer Jubiläumsausstellung zeigt sich das Gebäude in neuem Glanz. Alle Räume des unteren Stockwerks wurden neu gestrichen, selbst die grüne Eingangstür begrüßt Sie mit neuer Lackschicht.

Es lohnt sich, bei „Aufbruch, Umbruch, Neuanfang“ gleich mehrfach vorbeizuschauen. Die Ausstellung hat ein dynamisches Konzept, bei dem alle 4-5 Wochen ein Raum umgestaltet wird. Wer im Oktober kommt, sollte also spätestens Ende November auf eine teilweise veränderte Hängung treffen. Den Schwerpunkt legt das Museum für die Jubiläumszeit auf die eigene Sammlung sowie Pankok-Bilder aus dem Stammhaus in Hünxe.
Bei der Jubiläumsausstellung bleibt das Motto: Pay what you want – anstatt Eintritt zu kassieren wünscht sich der Verein von Ihnen einen kleinen Beitrag ins Sparschwein. Im Museum 2G. Es dürfen also nur Besucher mit gültigem Impfstatus bzw. Genesenenstatus die Ausstellung besuchen. Zur Kontaktdatennachverfolgung liegen Zettel bereit sowie ein QR-Code für die Nutzer der Luca-App.

In der dersten Ausstellungsphase bis zum 21. November steht der große Raum ganz im Zeichen von Max Liebermann, im mittleren Raum tritt der Namensgeber des Museums, Otto Pankok, in den Vordergrund. Außerdem zeigen das Museum Werke von Otto Dix.

Circa alle vier Wochen kommen dann weitere Künstlerinnen und Künstler zum Zuge. Sie zeigen die Bandbreite dessen, was das Museum in den vergangenen 25 Jahren bei den künstlerischen Ausstellungen für seine Besucher präsentiert hat. So ersetzen schrittweise andere Künstler die drei erstgenannten und fügen sich in eine neue Künstlerriege ein: Max Ernst, Eva Pankok, Miró, Ingrid Moll-Horstmann, Frans Masereel, Hans Ohlms, Käthe Kollwitz sowie einige weitere berühmte Künstlerinnen und Künstler.
Die Ausstellung soll ein Kosmos der Kreativität sein und Inspiration pur liefern.

Der Tisch mit Pankok-Drucken, Büchern, alten Ausstellungsplakaten und Postkarten ist seit Beginn der Ausstellung wieder für unsere Besucher bestückt.