HOFFNUNG

Projekt Hoffnung Titelbild
Projekt Hoffnung Titelbild

Das Otto-Pankok-Museum möchte zum zweiten Mal die Zeit von Lockdown und Kontaktbeschränkungen nutzen, um Positives zu schaffen. Im Frühjahr startete das Museum nach der ersten Zwangspause mit einer Ausstellung zum Thema Paradiese.
Nun möchte das Team des Museums eine ganz neue Aktion starten, die von den Grafschafter Nachrichten mit unterstützt wird. Das Motto: Projekt „HOFFNUNG“.

Aufrufen möchte das Museum dazu alle Freunde des Museums, kunstsinnige Personen und am Thema Interessierte aller Altersstufen aus nah und fern.Wer möchte, kann seine eigens verfassten Gedanken zum Thema Hoffnung digital an das Museum senden und diese hier auf der Website des Museums und bei Facebook veröffentlichen lassen.

Was wir gerne wissen möchten:
Was sind Ihre Hoffnungen?
Was gibt Ihnen Kraft?
Worauf freuen Sie sich besonders?
Egal ob das ganz allgemein gehalten ist oder auch für die Zeit „wenn es bald wieder erlaubt ist“.
Setzen Sie das Thema um in einer von Ihnen gewählten Ausdrucksform.
Egal ob Text, Foto, Gemälde, Abbildung einer geschaffenen Skulptur, ein selbstverfasstes Lied oder eine Melodie, ein Video…
Zeigen Sie uns, was Hoffnung für Sie ist!

Senden Sie uns Ihren Beitrag als E-Mail.
Gerne können Sie auch direkt das Freigabeblatt ausgefüllt mitsenden.
Das Team des Museums freut sich über viele kreative Beiträge. Einsendeschluss ist der 20. März 2021, die Einsendungen werden kontinuierlich veröffentlicht.

Ergänzen werden wir unser Projekt ab Mitte Februar mit einer Postkartenaktion.
Wer eine Karte mit der Aufschrift „HOFFNUNG ist für mich…“ erhält, wird darum gebeten, auf der Vorderseite etwas gestalten (Text, Bild, Collage…), das Werk zu signieren und das Motiv als Scan oder Foto an uns zu mailen.
Alternativ kann man sich natürlich auch selbst mit der ausgefüllten Karte fotografieren und damit das Motiv um eine weitere persönliche Ebene erweitern.
Wir „hoffen“ auch hier auf viele Mitmacher! Die Ergebnisse sind hier zu sehen.

Postkartenaktion
Postkartenaktion


Unser erster Beitrag stammt von Martin Liening (Nordhorn) und trägt keine zusätzliche Beschreibung:

Morgen - Martin Liening
„Morgen“ von Martin Liening (Nordhorn)

Hans Trulsen (Bad Bentheim) hat in seinem Archiv ein Foto gefunden, dass in Friedrichstadt gemacht entstand. Er notiert dazu: „Ich könnte es HOFFNUNG nennen. Eben darauf hoffen, die Pandemie gesund zu überstehen, oder schnell wieder gesund zu werden.
Also wieder unbekümmert miteinander „klönschnacken“; zum Beispiel auf einer Bank ohne Abstand.“

Die Klönschnackbank
Die Klönschnackbank – Hans Trulsen (Bad Bentheim)

Klaus Lücken (Schüttorf) hat direkt eine ganze Serie von Songs geschrieben mit dem Obertitel Ausnahmezustand, in denen er die Situation in der Pandemiezeit beschreibt und auch Hoffnungen für eine Phase „danach“.
Zum Song „Die Eisläuferin“ notiert er in seiner E-Mail an das Museumsteam:

Zu dem Lied „Die Eisläuferin“ hat mich ein Mädchen inspiriert, das ich in Schüttorf beobachtet habe: Regelmäßig konnte ich sie nachmittags Rollschuhlaufen sehen. Sie erzählte mir, das sei nur ein Ersatz, da die Eishalle geschlossen sei und sie dennoch weiter üben wolle. Sie gibt also die Hoffnung nicht auf, dass ihr Traum vom Eislaufen irgendwann wieder Wirklichkeit wird und macht bis dahin einfach weiter…

Klaus Lücken

Renate und Gille Kuhr (Gildehaus) hoffen auf eine gute Zukunft für die kommenden Generationen

Rechtsstaat, Frieden und Freiheit
Ehepaar Kuhr hofft auf den Fortbestand von Rechtsstaat, Frieden und Freiheit

Manfred Voger aus Schüttorf ließ uns wissen, er übersende uns sein Bild, „weil es für mich lebenserweckend in seinem Ausdruck und in der Art Lust und Laune stimulierend ist“. Außerdem hat er ein Gedicht verfasst, das wir mit in unsere virtuelle Ausstellung aufnehmen.

Voger - RAMSAU 9-2020
Voger – RAMSAU 9-2020
Hoffnung und Dame - M. Voger
Voger – Gedicht Hoffnung und Bild Dame

Chrisz Meier von der Ems-Vechte-Welle schickte uns einen Song der Braunschweiger Band „Müller & die Platemeiercombo“, in der er damals selbst mitgespielt hat. Heute ist er bei der „Die Müller Verschwörung“ aktiv.
Das Lied aus dem Jahr 2005 trägt den Titel „Klinik der Hoffnung“. Musik und Text stammen von Tobias Müller, dem Namensgeber der Band.
Herr Meier schreibt dazu: „Wir können alle froh sein, daß es solche Einrichtungen gibt, in die man krank hinein- und hoffentlich gesund wieder herausgeht.“

Müller und Die Platemeiercombo „Klinik der Hoffnung“

G. Musekamp - Glaube, Liebe, Hoffnung
G. Musekamp – Glaube, Liebe, Hoffnung (Blumentöpfe)

Gustel Musekamp (Gildehaus) sendete uns das Foto mit den drei Blumentöpfen, die auf 1. Korinther 13:13 verweisen und zu denen sie folgende Erläuterung verfasste:

Ein Foto von der Promenade der Donau in Passau vom 5. Mai 2013. Die drei Blumentöpfe standen vor einer Haustür, das Haus lag einige Meter höher als die Promenade war. Das Bild und die drei Worte begleiteten uns auf unserer Flusskreuzfahrt Passau-Wien-Budapest, die wir immer noch in schöner Erinnerung haben.
Vier Wochen später die Bilder im Fernsehen vom Hochwasser der Donau in Passau. „Hoffentlich haben die Bewohner den „Glauben und die Hoffnung“ nicht verloren…“, so meine Gedanken an das Bild auf der höher gelegenen Terrasse des Hauses in Passau, direkt an der Donau.
Nun wieder Zeiten des Hoffens und Glaubens. An das Bild „Glaube, Liebe, Hoffnung“ erinnerte ich mich gleich nach dem Aufruf des Otto-Pankok-Museums unter dem Projekt: „Hoffnung“. Der Glaube, die Hoffnung stirbt zuletzt, und so hoffen wir auch jetzt auf ein schnelles Ende der Pandemiezeit und denken dabei an die Menschen, die einen lieben Angehörigen verloren haben.

Gustel Musekamp

Nach Kontaktbeschränkungen mit einem weitrechenden Brachliegen des kulturellen Lebens jenseits des Internets sehnt sich Birgit Baumann (Bad Bentheim) für 2021 unter anderem nach Begegnungen und gemeinsamen Unternehmungen.

Stern
Der selbst gefertigte und hell leuchtende Stern aus der Weihnachtsdeko
kommt als Hoffnungsbringer bei Füsers in diesem Jahr länger zum Einsatz

Friedhild Füser (Gildehaus) stellt uns ein zum Thema passendes Foto aus einem Facebookbeitrag von Anfang Januar zur Verfügung. Ihr Text von damals:

Heute Weihnachtsdeko weggeräumt. Nur meinen Stern lasse ich noch hängen. Aus Trotz, als Hoffnungsschimmer, als Zeichen…
Spätestens im Frühling braucht er aber eine Leuchtpause.

Wird klappen 💪

#lichtimdunkeln #durchhalten #dersommerwirdschön

Friedhild Füser

Gesche Gloystein ist seit November 2020 in der Fachstelle Plattdeutsch bei der Emsländischen Landschaft beschäftigt. Außerdem tritt sie als Poetry Slammerin mit plattdeutschen Texten auf. Für das Projekt HOFFNUNG hat sie ein Gedicht über das Hoffen geschrieben.
Download und zum Anhören bei SoundCloud

Gesche Gloystein – HOPEN

Gänzlich ohne Kommentar belässt Sanna Dimario (Lünen) ihren Fotobeitrag:

Sanna Dimario - Schweine im Weltall
Sanna Dimario – Schweine im Weltall

Aus Uelsen erreicht uns ein Bild, das Arnold Voet gemalt hat. Er schreibt:

[…] möchte ich meinen Wunsch nach Besuch irgend einer Nordseeinsel zum Ausdruck bringen.
Im letzten Jahr mussten wir unseren geplanten Amrum-Urlaub coronabedingt absagen. In der Regel fahre ich mehrmals im Jahr an die Nordsee, u. a. um Malmotive zu fotografieren.

Arnold Voet
Arnold Voet – Sehnsuchtsort II