hero-glueck-und-leben

Ausstellungen 2023

Dauer:

17. November 2023 – Ende Februar 2024

Eintritt:

nach eigenem Ermessen

STILLE

You sure do miss the silence when it's gone

Leben heißt: hören. Anders als beim Sehen – man kann die Augen schließen – ist beim Hören ein Ausschluss von den Geräuschen durch das Ohr nicht möglich. In künstlichen Räumen der absoluten Stille ist der Mensch entweder auf die eigenen Körpergeräusche fixiert oder er wird alles tun, letztendlich diesem unerträglichen Zustand zu entfliehen.

Die Bilder dieser Ausstellung im Otto-Pankok-Museum umspielen einerseits das Verlangen des Menschen in einer überlauten Welt stille Innenräume für sich und seine Gedanken und Gefühle zu eröffnen, andererseits die erfüllte Stille der Natur zu erfahren.

Dazu präsentiert das Museum aus seinem Depot und aus Privatsammlungen Bilder von Künstler:innen der Region wie z. B. Elisabeth zu Bentheim und den Niederländer Kees Zwolsmann.
Aber auch Größen der Kunstgeschichte mit Drucken des 19. Jahrhunderts von Leonardo da Vinci bis zu Originalen von Mirò. Und natürlich sind Werke von Otto Pankok, seiner letzten Schülerin Ingrid Moll-Horstmann und dem Nordhorner Hans Ohlms vertreten.

In drei Räumen findet man einmal Darstellungen von Menschen im Moment der persönlichen Stille, dann Landschaften und schließlich das Erfassen der Stille in nicht gegenständlichen Bildern. Dieser Reigen durch viele Stile der Kunstgeschichte ist von den Kuratoren so zusammengestellt, dass die Kunst Inspiration wird für das eigene Leben. Konzentration und Kontemplation finden sich schließlich im letzten Raum des Museums zusammen mit dem Spiel um ein kleines Sand-Pendel.
Ein stilles Fest für die Sinne.

Die Ausstellung ist vom 17. November bis Ende Februar mittwochs von 15 Uhr bis 17 Uhr und samstags und sonntags von 14 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Eintritt nach eigenem Ermessen.

Dauer:

17. November 2023 – Ende Februar 2024

Eintritt:

nach eigenem Ermessen

STILLE

You sure do miss the silence when it's gone

Dauer:

17. November 2023 – Ende Februar 2024

Eintritt:

nach eigenem Ermessen

Leben heißt: hören. Anders als beim Sehen – man kann die Augen schließen – ist beim Hören ein Ausschluss von den Geräuschen durch das Ohr nicht möglich. In künstlichen Räumen der absoluten Stille ist der Mensch entweder auf die eigenen Körpergeräusche fixiert oder er wird alles tun, letztendlich diesem unerträglichen Zustand zu entfliehen.

Die Bilder dieser Ausstellung im Otto-Pankok-Museum umspielen einerseits das Verlangen des Menschen in einer überlauten Welt stille Innenräume für sich und seine Gedanken und Gefühle zu eröffnen, andererseits die erfüllte Stille der Natur zu erfahren.

Dauer:

29. Juli – 26. Oktober 2023

Eintritt:

nach eigenem Ermessen

Schließ’ die Augen und schau zu

Märchenhaftes aus Irland

Mit dem britischen Künstler Arthur Rackham (1867 – 1939) bringt das Otto Pankok Museum einen der impulsgebenden Illustratoren des letzten Jahrhunderts in die Grafschaft. In der Hochzeit fantasievoller Zeichenkunst zwischen den 1920er und 1940er Jahren galt Rackham als tonangebend und unangefochtener Star seiner Profession. Bis heute hat er Nachfolger seiner Kunst. Einer davon heißt: Hollywood. Werke von Arthur Rackham finden sich in den Sammlungen vieler großen Museen vom Loeuvre über die Londoner Tate Gallery bis zur MET in New York.

Das Otto-Pankok-Museum zeigt nun Einblicke in Rackhams Arbeit in der Grafschaft.

Zusammen mit dem irischen Autor James Stephens (1880 – 1950) nahm sich Arthur Rackham nach dem 1. Weltkrieg die irischen Mythen vor und inszenierte sie zu einem märchenhaften Spiegelbild einer Zeit der gesellschaftlichen Umbrüche. Große Liebe hatte da ebenso ihren Platz wie große Kämpfe. Wiederholt stellte er mit seiner Kunst die Frage: Was ist dran an der irischen Vorstellung, dass es hinter der erkennbaren realen Welt noch eine liegt oder gar mehrere weitere? Und ist mit ihnen ein geistiger Reichtum für die Menschen verknüpft? Gerade in Irland stellte sich mit der lange im Land vorherrschenden Armut in der Vergangenheit die Frage nach Kräften, die das Überleben sichern – und die Welt der Kunst ist eine davon.

Arthur Rackham bringt dies in seinen Illustrationen immer wieder in poetischer und dynamischer Weise auf den Punkt. So umspielen sie auf ganz eigne Art und Weise das dem Otto-Pankok-Museum durch seinen Namensgeber vorgegebene Thema: der Mensch als Bewahrer der Menschlichkeit in einer unsäglichen Zeit durch die Kunst.

Das Otto-Pankok-Museum zeigt originale Drucke von Federzeichnungen aus dem Jahr 1924 und auch einige farbige Chromolithographien aus dieser Zeit. Dazu hatte die Kuratorin Sharon Oettel-Bakker mit einem der führenden Antiquariate Irlands erfolgreich Kontakt aufnehmen können. Die meisten Exponate kommen daher direkt aus Dublin.

Die Kuratorin freut sich zusammen mit dem Vorstand, dass zudem – von einem Sammler bereitgestellt – ein kleines Konvolut von Drucken des Folk-Künstlers Dermot McCarthy aus den 1980er Jahren gezeigt werden kann. Dermot McCarthy arbeitet die „Anderswelten“ direkt und unbeirrt von Kunstdiskussionen in seine Federzeichnungen ein. Überall tummeln sich in den Bilder Lebewesen und Dinge jenseits der auf den ersten Blick dargestellten Bildgegenstände. Ein faszinierender Irrgarten des Schauens. Damit hat er sich in Irland einen Namen gemacht. Mit diesen Werken verknüpft Oettel-Bakker kuratorisch auch ein spielerisches Suchspiel nach Teilmotiven in den Bildern. Für die Betrachterinnen und Betrachter eine eigene Art der kurzweiligen Bildbetrachtung. Dermot McCarthy ist Autodidakt, verdiente seinen Lebensunterhalt als Handwerker und betreibt nun als anerkannter Künstler eine eigene Galerie.

Schließlich hat sich Sharon Oettel-Bakker noch entschieden, farbige Holzschnitte von Esteban Fekete (1924 – 2009) zu zeigen. Der bereiste Irland und brachte individuelle Szenen mit und gestaltete sie in seiner bekannten farbdurchdringenden Weise.

Auf Barytpapier abgedruckte Schwarzweiß- Photographien irischer Landschaften, kleine Ausschnitte von Gedichten des irischen Dichters William Butler Yeats (1865 – 1939) und Drucke zeitgenössischer Darstellungen des Lebens im Irland des 19. Jahrhunderts runden die Ausstellung ab.

Für Sharon Oettel-Bakker und dem Vorstand des Museum ist diese Ausstellung einmal mehr die Hinwendung zu dem Anliegen, wie Kunst das Leben der Menschen bereichert. Einerseits als Mittel der Reflexion der Zeitsituation, andererseits als Erweiterung der Gefühle und Gedanken. So wie Rackham in den irischen Mythen einen Spiegel seiner eigenen unruhigen Zeit entdeckte, so transportiert seine Kunst und die der anderen vertretenen Künstler dies wiederum bis in das Heute hinein.

Der Eröffnung der Ausstellung beginnt am 28. Juli um 19 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Dauer:

29. Juli – 26. Oktober 2023

Eintritt:

nach eigenem Ermessen

Schließ’ die Augen und schau zu

Märchenhaftes aus Irland

Dauer:

29. Juli – 26. Oktober 2023

Eintritt:

nach eigenem Ermessen

Mit dem britischen Künstler Arthur Rackham (1867 – 1939) bringt das Otto Pankok Museum einen der impulsgebenden Illustratoren des letzten Jahrhunderts in die Grafschaft. In der Hochzeit fantasievoller Zeichenkunst zwischen den 1920er und 1940er Jahren galt Rackham als tonangebend und unangefochtener Star seiner Profession. Bis heute hat er Nachfolger seiner Kunst. Einer davon heißt: Hollywood. Werke von Arthur Rackham finden sich in den Sammlungen vieler großen Museen vom Loeuvre über die Londoner Tate Gallery bis zur MET in New York.

Dauer:

1. April – 9. Juli 2023

Eintritt:

-

Spuren, die bleiben

Eine Arbeitsausstellung

Was geschah mit der jüdischen Synagogengemeinde Bentheim und den jüdischen Menschen, die hier lebten? Wer waren sie? Wohin flohen sie? Wohin wurden sie deportiert? Welche Spuren hinterließen jene Jahre der NS-Diktatur (1933-1945) in der Obergrafschaft? Wer überlebte den Holocaust, und wie gestaltete sich deren Leben in der Nachkriegszeit?

Mit einer Arbeitsausstellung wird ein erster Einblick in die Bandbreite möglicher Themenfelder geboten, die zukünftig im Museumsanbau des Otto-Pankok-Museums Gildehaus inhaltlich vertieft und weiterführend behandelt werden. Die Ausstellung des Otto-Pankok-Vereins Gildehaus wird allen Interessierten erste Informationen und Material zur weiteren Recherche bieten. Die Arbeit an lokalen Themenfeldern ermöglicht ein Eintauchen in die Geschichte. Neben informativen Einleitungen in die einzelnen Themenfelder, wird eine Vielzahl an Fotografien präsentiert sowie einzelne Originalexponate.

Begleitet wird die Ausstellung von Gemälden Otto Pankoks.

Die Ausstellung ist vom 1. April bis 9. Juli 2023 zu sehen.

Dauer:

1. April – 9. Juli 2023

Eintritt:

-

Spuren, die bleiben

Eine Arbeitsausstellung

Dauer:

1. April – 9. Juli 2023

Eintritt:

-

Was geschah mit der jüdischen Synagogengemeinde Bentheim und den jüdischen Menschen, die hier lebten? Wer waren sie? Wohin flohen sie? Wohin wurden sie deportiert? Welche Spuren hinterließen jene Jahre der NS-Diktatur (1933-1945) in der Obergrafschaft? Wer überlebte den Holocaust, und wie gestaltete sich deren Leben in der Nachkriegszeit?

Dauer:

Februar 2023 – März 2023

Eintritt:

-

Hans Ohlms trifft Horst Eckert

Ohlms und der Mann, der sich Janosch nennt

Von 1951 bis 1953 verband Hans Ohlms mit Horst Eckert eine Freundschaft. Der Lehrer und Künstler war dem jungen Musterzeichner-Azubi zugleich Vorbild und Weggefährte.

Dann trennten sich ihre Wege. Der Ältere blieb in Nordhorn und wurde dort zur bestimmenden Künstlerpersönlichkeit seiner Zeit.

Noch immer findet man eindrückliche Spuren seiner Kunst in der Stadt und in der Region. Dabei spürte er gegen Ende seines Lebens wie kaum ein Zeitgenosse der Phantasie und ihren Bedingungen nach. Danach hat man ihn in seiner Wahlheimat fast vergessen. Der Jüngere wurde unter dem Künstlernamen Janosch ein Star – und ist heute in fast jedem deutschen Kinderzimmer und Bücherregal vertreten.

Erstmals treffen nun beide im Otto-Pankok-Museum wieder aufeinander. Von der Freundschaft der beiden Männer ebenso erzählt, wie von ihrer einmaligen, phantasievollen Kunst, die mit hinter dem damaligen Erfolg der heimischen Textilindustrie stand.

Dauer:

Februar 2023 – März 2023

Eintritt:

-

Hans Ohlms trifft Horst Eckert

Ohlms und der Mann, der sich Janosch nennt

Dauer:

Februar 2023 – März 2023

Eintritt:

-

Von 1951 bis 1953 verband Hans Ohlms mit Horst Eckert eine Freundschaft. Der Lehrer und Künstler war dem jungen Musterzeichner-Azubi zugleich Vorbild und Weggefährte. Dann trennten sich ihre Wege. Der Ältere blieb in Nordhorn und wurde dort zur bestimmenden Künstlerpersönlichkeit seiner Zeit.