Willkommen im Otto-Pankok-Museum Gildehaus

Das Museum bleibt weiterhin geschlossen.
Die Dauer der derzeitigen Ausstellung wird für Sie bis in den Sommer erweitert und hoffen, die in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Grafschaft Bentheim entstandenen Informationen zu den „Powerfrauen“ noch eine Weile zeigen zu dürfen.
Im Herbst ist dann unsere Jubiläumsausstellung an der Reihe.

Von Januar 2021 bis zum 20. März lief das Projekt „HOFFNUNG“ als offene digitale Mitmachaktion für alle Interessierten. Zusätzlich wurde eine Postkartenaktion ins Rollen gebracht. Mit einer Kartenvorlage wurden unter anderem Bürgermeister, Politiker und einige Personen aus der regionalen Kunst- und Kulturszene zur Beteiligung aufgerufen.
Mitgemacht haben auch mehrere Klassen und ein Kurs des Bad Bentheimer Burg-Gymnasiums im Rahmen des Distanzunterrichts.


Otto Pankok lebte im Jahr 1936 einige Zeit in Gildehaus. Damals war noch nicht daran zu denken, dass man seinen Arbeiten und seiner Person eines Tages hier ein ganzes Museum widmen würde.
In jener Phase war Pankok als einer der von den Nazis als „entartet“ eingestufter Künstler mit einem Arbeitsverbot belegt, das er zu umgehen versuchte. Allein in der kurzen Zeit in Gildehaus entstand eine Vielzahl von Kohlezeichnungen, die das Dorf, seine Bewohner und die Natur der Umgebung künstlerisch in den Mittelpunkt stellen. Die Mühlen, die evangelisch-reformierte Kirche und die Sandsteinbrüche zeigen den Ort in unverkennbarer Weise. Später arbeitete er ähnlich intensiv in Bokeloh bei Meppen.

Pankoks viele Arbeiten aus der Gildehauser Zeit einmal an ihrem Entstehungsort zu zeigen, war das Anliegen einer Gruppe von Ehrenamtlichen. Sie wollten die Bilder für ein interessiertes Publikum zugänglich machen. So wurde 1994 eine einmonatige Ausstellung organisiert. Der Erfolg war groß! Daraus erwuchsen größere Pläne. An deren Ende stand im Herbst 1996 die Eröffnung des Museums im Alten Rathaus von Gildehaus.
Seitdem wird es mit jährlich drei bis vier Ausstellungen bespielt.