Willkommen im Otto-Pankok-Museum Gildehaus

Ab dem 2. November gilt für Museen in Deutschland ein erneuter Lockdown, der bis zum Monatsende andauern soll. Am 2. Dezember dürfen wir Sie hoffentlich wieder bei uns im Haus begrüßen.
Das Museum ist am Reformationstag (31. Oktober) sowie am 1. November noch normal geöffnet.

Bitte denken Sie an das Tragen eines Mundschutzes und befolgen Sie die Hinweise von den aushängenden Plakaten. Es gilt das AHAAL-Prinzip (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske, App und Lüften).
Handdesinfektionsmittel steht selbstverständlich bereit.
Weiterführende Informationen haben wir auf einer Sonderseite für Sie zusammengefasst.
Listen mit Besucherdaten müssen nicht geführt werden. Bei Fragen steht Ihnen das Aufsichtspersonal gerne zur Verfügung. Sollten mehr als 10 Besucher zeitgleich vor Ort sein, sind wir dazu verpflichtet, Gäste warten zu lassen. Wir bitten dafür um Ihr Verständnis.

Otto Pankok lebte im Jahr 1936 einige Zeit in Gildehaus. Damals war noch nicht daran zu denken, dass man seinen Arbeiten und seiner Person eines Tages hier ein ganzes Museum widmen würde.
In jener Phase war Pankok als einer der von den Nazis als „entartet“ eingestufter Künstler mit einem Arbeitsverbot belegt, das er zu umgehen versuchte. Allein in der kurzen Zeit in Gildehaus entstand eine Vielzahl von Kohlezeichnungen, die das Dorf, seine Bewohner und die Natur der Umgebung künstlerisch in den Mittelpunkt stellen. Die Mühlen, die evangelisch-reformierte Kirche und die Sandsteinbrüche zeigen den Ort in unverkennbarer Weise. Später arbeitete er ähnlich intensiv in Bokeloh bei Meppen.

Pankoks viele Arbeiten aus der Gildehauser Zeit einmal an ihrem Entstehungsort zu zeigen, war das Anliegen einer Gruppe von Ehrenamtlichen. Sie wollten die Bilder für ein interessiertes Publikum zugänglich machen. So wurde 1994 eine einmonatige Ausstellung organisiert. Der Erfolg war groß! Daraus erwuchsen größere Pläne. An deren Ende stand im Herbst 1996 die Eröffnung des Museums im Alten Rathaus von Gildehaus.
Seitdem wird es mit jährlich drei bis vier Ausstellungen bespielt.