Schülerinnen und Schüler zeigen eigene Werke
Unter dem Motto: Gegen Gewalt und Krieg erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklasse Kunst im Missionsgymnasium in Bardel eindringliche Assemblagen. Diese werden nun bis Mitte Juni 2026 im Otto Pankok Museum in Gildehaus gezeigt.
Die Assemblage – vorgefundene Gegenstände oder deren Trümmer werden zu einem neuen Ganzen zusammengefügt – ist ein erprobtes künstlerisches Mittel der Moderne. Dabei verlassen die Werke den zweidimensionalen Raum und greifen in die Umgebung ein.
In einer Zeit mit vielen Kriegen weltweit und einer damit einhergehenden Verunsicherung besonders der jungen Generation ist die Auseinandersetzung mit diesem Thema ganz im Sinne des Namensgebers des Museums. Nur die klare Sicht auf die Zustände ermöglicht letztlich Frieden. Unter Anleitung der Kunstlehrerin Frau Bina Drendel war es für manche der jungen Menschen eine eindringliche Reise auch in die eigenen Ängste. Und dabei die Einsicht: Kreativität wirkt befreiend.
In den Nachbarräumen läuft die Ausstellung Hommage a Cézanne weiterhin bis Mitte Oktober und zeigt als Gegengewicht eine harmonische Welt.
