Willkommen im Otto-Pankok-Museum Gildehaus

Seit Anfang April ist die Maskenpflicht für Museen durch den Gesetzgeber aufgehoben.
Wir freuen uns, Sie als Besucher in unserem Museum begrüßen zu dürfen und würden es sehr schätzen,
wenn Sie als Vorsichtsmaßnahme trotzdem beim Museumsbesuch weiterhin Maske tragen.

Seit dem 30. April zeigt das OPM eine Ausstellung mit dem Titel „… erblühen …„. Sie führt den Besucher bis in den Juli hinein zu den Werken von vier verschiedenen Künstlerinnnen: Eva Pankok, Bele Bachem, Ingrid Moll-Horstmann und Käthe Kollwitz.

OH OPM! – Das kleinste Festival der Welt mit Kultur für alle

Am 7. Mai lud das OPM bei freiem Eintritt ein zum kleinsten Festival der Welt. Ein Blogbeitrag fasst alle relevanten Informationen dazu zusammen. Eindrücke des Nachmittags zeigt dieser Film:


Otto Pankok lebte im Jahr 1936 einige Zeit in Gildehaus. Damals war noch nicht daran zu denken, dass man seinen Arbeiten und seiner Person eines Tages hier ein ganzes Museum widmen würde.
In jener Phase war Pankok als einer der von den Nazis als „entartet“ eingestufter Künstler mit einem Arbeitsverbot belegt, das er zu umgehen versuchte. Allein in der kurzen Zeit in Gildehaus entstand eine Vielzahl von Kohlezeichnungen, die das Dorf, seine Bewohner und die Natur der Umgebung künstlerisch in den Mittelpunkt stellen. Die Mühlen, die evangelisch-reformierte Kirche und die Sandsteinbrüche zeigen den Ort in unverkennbarer Weise. Später arbeitete er ähnlich intensiv in Bokeloh bei Meppen.

Pankoks viele Arbeiten aus der Gildehauser Zeit einmal an ihrem Entstehungsort zu zeigen, war das Anliegen einer Gruppe von Ehrenamtlichen. Sie wollten die Bilder für ein interessiertes Publikum zugänglich machen. So wurde 1994 mit großem Aufwand eine einmonatige Ausstellung umgesetzt. Der Erfolg war groß! Daraus erwuchsen größere Pläne. An deren Ende stand im Herbst 1996 die Eröffnung des Museums im Alten Rathaus von Gildehaus.
Seitdem wird es mit jährlich drei bis vier Ausstellungen bespielt.