Willkommen im Otto-Pankok-Museum Gildehaus

Das Museum bleibt unter 2G+ geschlossen

Ab dem 1. Dezember gilt für viele Bereiche in Niedersachsen aufgrund des Hospitalisierungswertes die Vorgabe 2G+.
Für Museen bedeutet dies, dass ein Zutritt nur für vollständig geimpfte Personen und Genesene (innerhalb von 6 Monaten nach der Infektion) möglich ist, zusätzlich muss jedoch ein tagesaktueller zertifizierter Schnelltest einer Teststation vorgelegt werden.

Der Vorstand und auch die Ehrenamtlichen des Aufsichtskreises sind sich darin einig, dass kaum Besucher den zusätzlichen Weg zu einem Testzentrum antreten werden, um kurz unser kleines Museum zu besuchen. Zum Schutz der Ehrenamtlichen und zur Vermeidung der umfangreichen Kontrollen stellt das Museum daher vorerst erneut seinen Betrieb ein.
Die Jubiläumsausstellung wird nach der Schließungsperiode weitergeführt.
Wir freuen uns darauf, Sie wieder bei uns begrüßen zu können, wenn es für alle sicherer ist.

Bleiben Sie gesund!

Von Januar 2021 bis zum 20. März lief das Projekt „HOFFNUNG“ als offene digitale Mitmachaktion für alle Interessierten. Zusätzlich wurde eine Postkartenaktion ins Rollen gebracht. Mit einer Kartenvorlage wurden unter anderem Bürgermeister, Politiker und einige Personen aus der regionalen Kunst- und Kulturszene zur Beteiligung aufgerufen.
Mitgemacht haben auch mehrere Klassen und ein Kurs des Bad Bentheimer Burg-Gymnasiums im Rahmen des Distanzunterrichts.


Otto Pankok lebte im Jahr 1936 einige Zeit in Gildehaus. Damals war noch nicht daran zu denken, dass man seinen Arbeiten und seiner Person eines Tages hier ein ganzes Museum widmen würde.
In jener Phase war Pankok als einer der von den Nazis als „entartet“ eingestufter Künstler mit einem Arbeitsverbot belegt, das er zu umgehen versuchte. Allein in der kurzen Zeit in Gildehaus entstand eine Vielzahl von Kohlezeichnungen, die das Dorf, seine Bewohner und die Natur der Umgebung künstlerisch in den Mittelpunkt stellen. Die Mühlen, die evangelisch-reformierte Kirche und die Sandsteinbrüche zeigen den Ort in unverkennbarer Weise. Später arbeitete er ähnlich intensiv in Bokeloh bei Meppen.

Pankoks viele Arbeiten aus der Gildehauser Zeit einmal an ihrem Entstehungsort zu zeigen, war das Anliegen einer Gruppe von Ehrenamtlichen. Sie wollten die Bilder für ein interessiertes Publikum zugänglich machen. So wurde 1994 eine einmonatige Ausstellung organisiert. Der Erfolg war groß! Daraus erwuchsen größere Pläne. An deren Ende stand im Herbst 1996 die Eröffnung des Museums im Alten Rathaus von Gildehaus.
Seitdem wird es mit jährlich drei bis vier Ausstellungen bespielt.