Willkommen im Otto-Pankok-Museum Gildehaus

STILLE – You sure miss the silence when it’s gone

Ursprünglich konzipiert als Ausstellung, die die ausstellungsfreie Stille der Um- und Anbauphase am Museum einläuten sollte, ist sie nun der Übergang in ein ungeplantes Museumsjahr 2024.

Eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema „Stille“ aus verschiedenen Richtungen: Das Schweigen, wenn alle reden, die Ruhe in der Natur, das Finden von Stille in einem selbst – all das ist in dieser Ausstellung zu finden.

Titel der Ausstellung "Stille"

Veranstaltungsausfall am 6. Oktober / Konzert am 3. Oktober findet statt

Leider muss die Diskussionsrunde zur Zukunft der Kultur in digitaler Welt am 6. Oktober um 20 Uhr ausfallen.
Geplant war ein Gespräch zu drängenden Fragen der Entwicklungen im Kulturbereich unter anderem mit dem Gast Reinhold Hilbers bei uns im Museum.

Am 3. Oktober findet jedoch das siebte Klassik Konzert des Lions Club in unserem großen Ausstellungsraum statt.

BECFOLA – eine Erzählung

Am Donnerstag, 21. September um 19 Uhr lädt das OPM passend zur Irland-Ausstellung zu einer Lesung mit Musik: BECFOLA – eine Erzählung

Der professionelle Fernsehsprecher Carsten Krabbe liest diese alte keltisch–irische Mythe um eine selbstbewusste junge Frau. Der Gildehauser Musiker Leonard Lüüs fügt aus dem modularen Synthesizer experimentelle, atmosphärische Klanglandschaften (Soundscapes) hinzu. Die Geschichte entstammt den Nacherzählungen irischer Geschichten des irischen Autors James Stephens aus dem Jahr 1920 in einer deutschen Übersetzung und Bearbeitung von Ulrich Oettel.

Mehr über die Handlung dieser Mythe ist an dieser Stelle zu erfahren.

Anmeldung erbeten bitte per E-Mail an info[at]pankok-museum.de
Eintritt als Austritt nach eigenem Ermessen
Veranstaltungsdauer: ca. 75 Minuten

Schließ’ die Augen und schau zu – Märchenhaftes aus Irland

Die Ausstellung „Schließ’ die Augen und schau zu“ vom 29. Juli bis zum 29. Oktober lockt mit zauberhaften Bildern des Altmeisters der Illustration, Arthur Rackham, des Folk-Künstlers Dermot McCarthy und des Holzschneiders Esteban Fekete.
Fotografien aus Irland treffen auf neuübersetzte Verse von William Butler Yeats.

Eintritt: nach eigenem Ermessen

Spuren, die bleiben –

Ab dem 1. April wird bis in den Juli hinein die Ausstellung „Spuren, die bleiben –“ zur Erinnerung an das jüdische Leben in der Obergrafschaft zur Zeit des Nationalsozialismus zu sehen sein.
Die Arbeitsausstellung zeigt einen Vorgeschmackt auf das, was im kommenden Anbau an das Museum später thematisch weiter aufbereitet sein wird.

Der Nachmittag des Hans Ohlms (17. Februar)

Das spezielle Veranstaltungsformat mit Filmsequenzen, Musik und Diskussion hat den Zuschauern sehr gefallen. Auch zum abschließenden Nachplaudern bei Getränk und Häppchen blieben noch viele.
Mit vorgestellt wurde ein Film über Hans Ohlms, den die Hans Ohlms Gesellschaft herausgegeben hat:

Ein Video der Hans Ohlms Gesellschaft

Eintritt frei an den Geburtstagen von Hans Ohlms (5. Februar) und Janosch (11. März)

Die Veranstaltung im OPM zur Nachfeier des 115. Geburtstags von Hans Ohlms Mitte Februar ist bereits komplett ausgebucht. Wir danken allen angemeldeten Gästen für ihr Interesse.
Die Platzkapazitäten im großen Museumsraum lassen keine weiteren Teilnehmer zu. Es wird entsprechend eine Gästeliste geben, um nur jene Besucher hineinzulassen, von denen eine Anmeldung vorgelegen hat.

Als kleines Trostpflaster gibt es am Geburtstag von Hans Ohlms (5. Februar) und am vorletzten Ausstellungstag, dem 11. März (Geburtstag von Janosch), freien Eintritt für alle Museumsbesucher. Nutzen Sie die Gelegenheit, die Werke von Ohlms und Janosch anzuschauen.
Alle unter 18 haben generell freien Eintritt.

OH OPM! – Das kleinste Festival der Welt mit Kultur für alle

Am 7. Mai 2022 lud das OPM bei freiem Eintritt ein zum kleinsten Festival der Welt. Ein Blogbeitrag fasst alle relevanten Informationen dazu zusammen. Eindrücke des Nachmittags zeigt dieser Film:


Otto Pankok lebte im Jahr 1936 einige Zeit in Gildehaus. Damals war noch nicht daran zu denken, dass man seinen Arbeiten und seiner Person eines Tages hier ein ganzes Museum widmen würde.
In jener Phase war Pankok als einer der von den Nazis als „entartet“ eingestufter Künstler mit einem Arbeitsverbot belegt, das er zu umgehen versuchte. Allein in der kurzen Zeit in Gildehaus entstand eine Vielzahl von Kohlezeichnungen, die das Dorf, seine Bewohner und die Natur der Umgebung künstlerisch in den Mittelpunkt stellen. Die Mühlen, die evangelisch-reformierte Kirche und die Sandsteinbrüche zeigen den Ort in unverkennbarer Weise. Später arbeitete er ähnlich intensiv in Bokeloh bei Meppen.

Pankoks viele Arbeiten aus der Gildehauser Zeit einmal an ihrem Entstehungsort zu zeigen, war das Anliegen einer Gruppe von Ehrenamtlichen. Sie wollten die Bilder für ein interessiertes Publikum zugänglich machen. So wurde 1994 mit großem Aufwand eine einmonatige Ausstellung umgesetzt. Der Erfolg war groß! Daraus erwuchsen größere Pläne. An deren Ende stand im Herbst 1996 die Eröffnung des Museums im Alten Rathaus von Gildehaus.
Seitdem wird es mit jährlich drei bis vier Ausstellungen bespielt.